Leitbild

Alles Erste bleibt ewig im Kinde;
die erste Farbe,
die erste Musik,
die erste Blume
malen den Urgrund des Lebens.
Deshalb gibt es nur ein Gesetz:
Beschützt  das Kind vor allem Heftigen!


Jean Paul

 

Aufgabenstellung

 

Viele Eltern suchen nach Lebensformen, in denen sich ihre Kinder frei entfalten und altersgemäß entwickeln können, da sie wissen, dass die Kindheit eine ganz eigene Lebensphase ist, welche die Grundlage für das gesamte Leben bildet. Sie wünschen sich Wege, um ihren Kindern ein schrittweises, organisches Hineinwachsen in unsere Erwachsenenwelt zu ermöglichen.

Der Waldorfkindergarten Datteln soll ein freundliches, offenes Haus sein, das von fröhlichem Tun durchlebt ist und den Kindern aller sozialen Schichten und Konfessionen eine familiäre Atmosphäre bietet.

 

 

Leitbild

 

Um diese Aufgabe erfüllen zu können, sehen wir es als erforderlich an, unser Leben  und Handeln mit den Kindern so zu gestalten, dass wir für die Kinder vorbildhaft tätig werden können.

Angesichts der vielen sich stets wandelnden Erziehungsansätze leben wir eine Pädagogik, die ein Hinführen des Menschen zu sich selbst und seiner Verantwortung im Dasein ermöglicht. Wichtig ist uns der Blick auf das Kind und dessen gesunde körperliche, seelische und geistige Entwicklung auf der Grundlage der Menschenkunde Rudolf Steiners. Die kontinuierliche Fortbildung unseres Wissens über die Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung des Kindes unterstützt die von Ehrfurcht getragene Haltung der pädagogischen Mitarbeiterinnen gegenüber den Kindern. So entsteht Vertrauen, durch das wir in einer fröhlichen Atmosphäre die Kinder auf ihrem individuellen Weg ins Leben begleiten können. Dazu gehört auch die gegenseitige respektvolle Akzeptanz aller Beteiligten von Stärken und die Rücksichtnahme auf individuelle Schwächen.

 

 

Die Gemeinschaft – unser Kindergarten

 

Unsere Gemeinschaft bildet sich für die Kinder aus Eltern und pädagogischen Mitarbeiterinnen. Durch die Selbständigkeit jedes Einzelnen in unserem Kollegium tragen wir die volle Verantwortung in der Gestaltung der pädagogischen Arbeit.

Im wachen Miteinander wollen wir eine kompromissbereite Offenheit entwickeln, um gegenseitig voneinander zu lernen.

Als selbstverständlich sehen wir es an, dass alle Menschen unserer Gemeinschaft  sich im Interesse für die Pädagogik fortbilden.

Dazu gehört die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Elternabenden und Vorträgen.